REX OF HOGWARTS

 

 

KATZENHAARALLERGIE

Meinen Erfahrungen nach gibt es bereits Katzenrassen, die für Allergiker sehr gut geeignet sind. Mit den Devon Rex habe ich diesbezüglich schon viele positive Erfahrungen sammeln können.

Bei den Devon Rex handelt es sich um eine sogenannte hypo-allergene Katzenrasse, das bedeutet jedoch nicht, daß sie gar keine Allergien auslösen kann.

Wie kommt es zur Allergie und was passiert dabei?

Die allergische Reaktion bzgl. der Katzen wird oftmals ausgelöst durch ein von den Katzen produziertes Protein namen FEL D-1. Dieses Protein wird hauptsächlich im Speichel produziert, man findet es aber auch in den Talgdrüsen und im Urin.

Durch das Putzen der Katze gerät der getrocknete Speichel und mit ihm das Protein FEL D-1 in die Atemluft. Es setzt sich auch auf Kleidung und Polstermöbeln ab. Da die Partikel sehr klein sind, können sie sich sehr lange in der Luft halten. Bei einem allergischen Menschen kann es daher bis zu 6 Monate dauern, bis die Allergie verschwindet, wenn die Katze nicht mehr im Haushalt lebt.

In einem Katzenhaushalt kommt man jeden Tag mit diesen mikroskopisch kleinen Teilchen in Kontakt. Das Immunsystem eines nicht-allergischen Menschen stuft diese potentiellen Allergene als harmlos ein und ignoriert sie. Das Immunsystem eines allergischen Menschen arbeitet jedoch zu gut, quasi wie ein übereifriger Leibwächter. Dieses Immunsystem produziert Millionen von IgE-Antikörpern. Diese sind darauf trainiert, dieses spezifische Allergen zu erkennen und zu bekämpfen. Dies äußert sich dann beim Allergiker durch tränende Augen, Nase und Atembeschwerden.

Wissenschaftler haben herausgefunden, daSS:

- folgende Rassen weniger FEL D-1 Protein produzieren: Cornish Rex, Devon Rex, Selkirk Rex, Sphynx und Sibirer

- weibliche Katzen weniger FEL D-1 Protein produzieren als männliche

- kastrierte Kater weniger FEL D-1 Protein produzieren als potente Kater

Fazit:

Durch meine positiven Erlebnisse mit Katzenallergikern, die jetzt überglücklich sind, eine Katze zum Schmusen und Liebhaben ihr Eigen zu nennen, kann ich jedem Allergiker nur anraten, sich mit diesem Gedanken mal intensiver zu beschäftigen. Ich würde "meine Erfolgsquote" in Allergikerhaushalten mit ca. 95% beziffern.

Ein erster Test in Bezug auf allergische Reaktionen bringt durch einen Besuch bei einem Züchter oder Besitzer der oben genannten Rassen vorab schon mal ein wenig Aufschluß. Natürlich sollte dieser Züchter oder Besitzer keine anderen Katzenrassen oder andere allergieauslösenden Haustiere, wie z.B. Meerschweinchen, besitzen. Lassen Sie sich diese Chance nicht entgehen, wenn Sie den Herzenswunsch verspüren, einem Kätzchen ein schönes Zuhause geben zu wollen!